Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie herausragende Start-ups im “Gründerwettbewerb Digitale Innovationen” prämiert. Darunter sind gleich zwei Start-ups unseres Climate-KIC Accelerators: TWAICE erhielt einen der mit 32.000 Euro dotierten Hauptpreise und ChargeX den mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis. Die anderen Hauptpreisträger sind ORBEM, Robot Vision, Sopher, WunderX und Xelera Technologies.

Preise für bahnbrechende Innovationen

Der Ideenwettbewerb prämiert jährlich über zwei Wettbewerbsrunden Gründerteams, die drängende Herausforderungen mit branchenfremden Technologien lösen, die Vernetzung der Gesellschaft vorantreiben und so die Zukunft mitgestalten. Deshalb unterstützt das BMWi mit dem Gründerwettbewerb kreative Köpfe auf dem Weg in die Selbstständigkeit: Damit aus innovativen Ideen auch Produkte und Geschäftsmodelle „Made in Germany“ werden. Dieses Jahr nahmen 323 Teams an der ersten Runde teil, von denen sechs als Hauptpreisträger ausgezeichnet wurden, 14 einen Nebenpreis und ein Team den Sonderpreis “Smart Living” erhielten.

Hauptpreis für TWAICE

Wir freuen uns mit den beiden Gründern von TWAICE aus München über ihren Hauptpreis. Ihre Software macht Elektromobilität berechenbarer, indem sie in Echtzeit den Gesamtzustand von Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen analysiert und ihre Lebensdauer voraussagt. Durch Optimierung technischer Parameter kann die Lebensdauer sogar verlängert werden. Das senkt die Gesamtkosten des Batteriebetriebs in elektrischen Flotten um bis zu 25 Prozent!

Unterstützt von Munich RE und ERGO, ist TWAICE seit April 2018 eines unserer Side Call Teams und befindet sich nun in der zweiten Stufe unseres Accelerators, die im Oktober 2018 startet.

Sonderpreis “Smart Living” für ChargeX

Den Sonderpreis erhielt ein weiteres unserer Cleantech Start-ups: ChargeX. Ihre innovative Technologie könnte die Kosten und den Installationsaufwand von Ladestationen, z. B. in Wohnanlagen oder in Firmen für Elektrofahrzeuge, erheblich senken: Nur das Basismodul muss an das Stromnetz angeschlossen werden. Neun Ladepunkte können per Plug&Play von Elektrofahrzeugen gleichzeitig genutzt werden. Teure Hardware-Komponenten wie der Stromzähler werden nur im Basismodul benötigt und vereinfachen die Installation bei niedrigeren Kosten erheblich.