Unser Innovation Lead, Dr. Harald Rauter, beantwortete die Frage im Rahmen des Swiss Energy and Climate Summit (SwissECS). Mithilfe revolutionärer Anwendungen entstehen  neue Perspektiven im Klimaschutz. Wer nur den hohen Stromverbrauch der Bitcoin im Blick hat, übersieht Chancen für den Klimaschutz.

Beispiel: REDD-Chain

Ein spannendes Beispiel ist die REDD-Chain. Diese weist den strategischen Vorteil auf, dass sie ohne eine mächtige Kontrollinstanz auskommt und dennoch in der Lage ist, vertrauenswürdige Daten und Prozesse zu ermöglichen. Entwickelt wird die REDD-Chain von EIT Climate-KIC und seinen Partnern. Sie kann als grünes Kontroll- und Bezahl-Instrument für den Waldschutz und für strategische Aufforstungsprogramme eingesetzt werden.

“Es handelt sich dabei um eine globale Wald-Datenbank, in der jeder Quadratmeter Land durch Fernerkundung, Satelliten- und/oder Drohnentechnologie regelmäßig katalogisiert wird. Mittels der Bilder und der REDD-Chain kann abgeglichen werden, ob bestimmte Waldabschnitte noch intakt sind.”

Kosteneffizientes, transparentes Controlling

Folgende Chancen der Blockchain für den Klimaschutz sieht Rauter:

“DLT-Anwendungen werden in Zukunft die Überwachung, Transparenz und Kosteneffizienz von Klimaschutz-Aktivitäten erhöhen, Vertrauen unter Klima-Akteuren schaffen und zur Mobilisierung grüner Finanzströme beitragen. Vollkommen neue Förderungsmodelle auf Mikro- und Makroebene sind denkbar: von der Subventionierung einzelner, nachhaltig wirtschaftender Landwirte in Entwicklungsländern bis zur effizienten Kontrolle der CO2-Emissionen ganzer Wirtschaftszweige und Staaten im Rahmen der Implementierung des Pariser Klimaabkommens.”

In seinem Artikel erklärt Rauter allgemeinverständlich, was die Blockchain ist. Im Zusammenhang mit Klimaschutz wird heutzutage der Überbegriff «DLT» (Distributed Ledger Technology) verwendet.  

Den gesamten Blockchain-Artikel von Dr. Harald Reuter  finden Sie auf Seite sechs des PDF´s.