Studierende gehen auf Reisen und kehren mit unternehmerischen Konzepten und Kompetenzen im Gepäck heim: Das ist “the Journey”. Bewerben könnt ihr euch für die drei- oder fünfwöchige Reise bis zum 18. Februar 2018 im Netz auf journey.climate-kic.org. Diese führt nicht nur quer durch Europa, sondern auch in die eigene Gestaltungskompetenz, also des eigenen Potenzials, mit dem ihr klimaschützende Projekte und Unternehmen aufbauen könnt.

Was soll das heißen?

In Vorlesungen, Bibliotheken und Prüfungen lernt ihr nicht alles. Studierende, die wirklich gestalten wollen und ein gesundes Klima wichtig finden, brauchen Macher-Qualitäten, die man nur beim selber Machen selbst ausbilden kann. Dominic Müller, Jahrgang 1991, studiert Energy Science and Technology an der ETH Zürich. Dominic freute sich sehr über den hinzu gewonnenen erweiterten Horizont:

“Man durchgeht eine persönliche Entwicklung, die die akademischen Rahmenbedingungen sprengt und weit darüber hinausgeht.”

Ideen validieren, Märkte verstehen, Geschäfte strukturieren, ein Team aufbauen und verstehen, was CO2 einspart – auf der Journey wird man Jung-Entrepreneur, der wirkungsvolle unternehmerische Lösungen zum Klimaschutz entwickeln kann. Als Souvenirs von der Journey lassen sich eine neue Macher-Haltung und ein erstes Geschäfts-Modell mitbringen. Das erlebte auch Andrea Luiz Lopez, die an der TU-Berlin Wirtschaftsingenieurwesen studiert:

“Die gemeinsam verbrachten Tage und Abende haben mich inspiriert und dazu motiviert, mich weiterhin mit den Herausforderungen des Klimawandels zu beschäftigen, um mit meinem Team zu einem späteren Zeitpunkt weiterzuarbeiten.”

Wer Lösungen zur wirksamen CO2-Einsparung entwickeln will, muss die Probleme verstehen. Dazu gibt es zu Beginn von uns und unseren Partnern, z.B. der ETH Zürich, der Montanuniversität Leoben, der Universität Hamburg und der TU München einen satten Input. Einsichten in Forschungsergebnisse bekommt ihr aus erster Hand, ihr seht Beispiele aus der Praxis und könnt euch mit “Stakeholdern” unterhalten. Für Lösungen muss man verstehen, was Klimaschutz und Klimafolgen für einzelne gesellschaftliche Gruppen bedeuten. In strategischen Überlegungen müssen Interessenkonflikte und Bedürfnisse mitgedacht werden.

Komplexe Probleme können nur gemeinsam gelöst werden. Für Franz Radke, der Management, Technology and Economics an der ETH Zürich studiert, ist die Community ein Schlüssel:

“Ich glaube, das ist eine der Besonderheiten der Climate-KIC Begegnungen: In unglaublich kurzer Zeit wächst zusammen, was zusammen gehört: motivierte Studierende aus ganz Europa und der Welt, die gemeinsam praktische Lösungen für die drängenden Herausforderungen des Klimawandels entwickeln.”

Bei Begegnungen mit gestandenen Gründerinnen und Gründern aus dem Climate-KIC Netzwerk könnt ihr aus erster Hand erfahren, was es heißt, das eigene Start-up zum Durchstarten zu führen und wie sich das Leben als Entrepreneur anfühlt.

Klingt gut. Ich will mit!

Europäische Studierende können kostenlos mitreisen. Alles Weitere, die Anmeldung und Ansprechpartner, findet ihr auf journey.climate-kic.org.