Wir brauchen alle, um uns Menschen selbst vor einem gefährlich überhitzten Klima zu retten und ein gesundes Wohlfühlklima zu erhalten. Ob in den Chefetagen von Unternehmen, in Start-ups, auf Klimagipfeln, in Universitäten, in Schulen, in den Reihen von Aktivist*Innen, beim bewussten Konsumieren, als Prosumer oder beim Weglassen unnötiger Anschaffungen: Das CO2-Sparen beginnt im Kopf und braucht immer Menschen, die vom Wissen ins Handeln kommen. Wir bestärken und unterstützen Macher und sind sehr stolz auf die Taten, die unsere Climate-KIC Community hervorbringt. Wir, die so viele Gestalter der Zukunft erleben dürfen, haben gute Gründe, optimistisch zu sein.

In unserem Rückblick stellen wir Ihnen bemerkenswerte Zahlen vor, die reflektieren, was unsere Community geschafft hat. Nur drei ausgewählte Ansätze stellen wir Ihnen vor, damit diese Lektüre klein genug bleibt, um Sie nicht in Ihrem Entspannungs-Modus über die Festtage  zu stören.

Summertime is Journey Time

Studierende gehen auf Reisen und kehren mit unternehmerischen Konzepten und Kompetenzen im Gepäck heim: Das ist “the journey”. Aus der Bewerbermasse von über 700 Interessierten durften 300 Teilnehmer ihre drei- oder fünfwöchige Reise antreten. Diese führt nicht nur quer durch Europa, sondern auch in die eigene Gestaltungskompetenz, mit der klimaschützende Projekte und Unternehmen aufgebaut werden können. Wie dies erlebt wurde, schildern Andrea Luiz Lopez, Dominic Müller und Franz Radke eindrucksvoll hier im Climate-KIC Blog. Ab 5. Januar können sich Studierende für die kommende Journey bewerben.

Start-ups der DACH-Region überzeugen Investoren

In der DACH-Region haben es im Herbst 21 neue Start-ups in den Climate-KIC Accelerator geschafft. Gemeinsam mit Munich Re und ERGO wurde dabei erstmals ein Sidecall ausgerufen.

Wir fühlen uns sehr bestärkt, dass die Start-ups aller drei Stufen (Stages) nicht nur die Jury, sondern auch Investoren überzeugt haben. Im Jahr 2017 haben die Gründer-Teams in der Summe über 150 Millionen Euro eingeworben. Wertschätzung wurde gleichermaßen durch  diverse Auszeichnungen ausgedrückt. So gewann beispielsweise Carbon Delta aus der Schweiz den europäischen Fintech-Award und E2T aus Österreich den greenstart Award. Jannai Flaschberger vom deutschen Start-up HawaDawa wurde vom renommierten MIT (Massachusetts Institute of Technology) zu Europas Liste der 35 Top-Innovatoren gezählt. Auch die Geschäftsideen selbst sind faszinierend. So sorgte unser Alumni Start-up Lilium, die mit ihrem elektrischen Senkrechtstarter, der vom Schwebe- zum Vorwärtsflug wechseln kann, für eine Weltsensation. Sie selbst wollen auch mit einer Gründung durchstarten? Bis  25. Januar 2018 läuft unsere aktuelle Bewerbungsphase für den Climate-KIC DACH Accelerator.

Globaler Climathon entfesselt Projektideen

Die globalen Ausmaße des Climathons haben uns tief beeindruckt. In 104 Städten, in 45 Ländern und auf sechs Kontinenten liefen die Ideenschmieden 24 Stunden auf Hochtouren, um einzigartige Ideen für den Klimaschutz zu entwickeln. Wir gehen davon aus, dass die über 4.500 weltweiten Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur Feuer gefangen haben, sondern auch für die Umsetzung derartiger Konzepte brennen. Einen Vorgeschmack und Einblick in die Ideenvielfalt gibt es hier im Blog mit den Storys aus Zürich, Frankfurt, Berlin, Karlsruhe und Essen.

Wir brauchen alle Cool-Macher. Denn die Herausforderungen durch die Überhitzung des Klimas sind enorm. Nicht nur unsere unternehmerischen Innovationen und Gestalter-Kompetenzen sind gefragt. Um ausreichende Mengen an CO2 aus der Atmosphäre fernzuhalten, werden in allen Bereichen Erfolge und Engagement benötigt.

Es tut gut, sich als ein sektorenübergreifendes Team zu verstehen, in dem jede und jeder sein Talent bestmöglich einbringen kann und wir an einem Strang ziehen, um unsere Atmosphäre zu entlasten.

Wir bedanken uns von Herzen für Ihre außerordentlichen Anstrengungen und wünschen Ihnen erfrischende Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das neue Jahr!