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Die Welt, wie wir sie kennen, ist ständig und überall im Wandel: Das Klima wandelt sich, unsere demographischen Strukturen wandeln sich, und unsere Lebens- und Arbeitsweisen wandeln sich durch die Digitalisierung. Um nachhaltige Lösungen im Sinne von umweltverträgliche, sozialverträgliche und ökonomisch-tragfähige für diese hochkomplexen gesellschaftlichen Herausforderungen finden zu können, müssen wir überdenken wie wir zukünftig effektiver und intersektoral zusammenarbeiten können. Denn die „große Transformation“ hin zu einer nachhaltigen Zukunft kann nicht alleine, sondern nur durch Kooperationen erreicht werden. Gestalter des Wandels, sowohl aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder Zivilgesellschaft, müssen in der Lage sein Partnerschaften anzubahnen, Koalitionen und Konsens zu bilden und zu erhalten, um Veränderungsprozesse voranzutreiben.

Doch es gilt nicht nur neue Formen der Zusammenarbeit zu überdenken. Auch die Kompetenzprofile – also das was Gestalter des Wandels „können“ müssen – verändern sich. Sogenannte „Gestaltungskompetenzen“ wie systemisches Denken, transdisziplinäre Kommunikation oder individuelle Anpassungsfähigkeit werden in Zeiten globaler und organisatorischer Veränderungen immer wichtiger. Damit die „große Transformation“ gelingen kann, muss die Anzahl der Menschen massiv wachsen, die sowohl systemisch denken und handeln, als auch radikale Veränderungen umsetzen können.

Der Fachdialog „Rethinking Sustainability & Cooperations!“ zeigt in diesem Rahmen auf, wie der Transformationsgedanke aktuell in Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft umgesetzt wird. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf den beiden folgenden Leitfragen:  Wie können Unternehmen mit Forschung und Zivilgesellschaft effektiver zusammenarbeiten um den transformativen Wandel zu beschleunigen? Welche Mitarbeiter- und Führungskompetenzen werden gebraucht, um Innovationen voranzutreiben?

Benefits

Bereichsübergreifender Austausch: Gemeinsam mit ExpertInnen und PraktikerInnen aus unterschiedlichen Branchen und Fachabteilungen werden neue und innovative Ansätze aus der Transformationsforschung diskutiert.

Praktischer Fokus: Der Austausch findet statt in interaktiven Workshops und Lernformaten zu den Themen „Transformation durch Kompetenz- und Innovationsförderung gestalten“, „KMU als Katalysator für Nachhaltigkeit“ und „GestalterInnen des Wandels in der Berufs- und Hochschulbildung qualifizieren“. Als spezifische inhaltliche Dimension wird auch der Blick über den nationalen Tellerrand hinaus gewährleistet.

Zur politischen Aktualität: Die Veranstaltung findet im Rahmen des im Juni 2017 verabschiedeten UN-Aktionsplans für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Frankfurt statt und identifiziert Schnittstellen zur BNE-Agenda 2018-2019.